Einige der Künstler... ...an der Bar...
...im roten Flur (erstes OG)... ...beim Android (Videoinstallation von Frank Voigt) im grünen Eingang... ...und bei der Eröffnung.

Zu sehen waren z.B. Grafiken von Frank Voigt... ...und Arbeiten von Torsten Ueschner...

...eine Installation von Martin Puppe... ...und Kohlezeichnungen von Maja Nagel...

...Grafiken von Detlef Liefertz.... ...Malereien von Franziska Kunath...

...Drucke von Hans-Jürgen Reichelt... ...Schmuck von Karolina Kempe...

...Fotografien von Sven Abraham... ...eine Klanginstallation von Wolgang Heisig...

...und Ölmalereien von Helga Kellert- Leete.
Artikel zu POSToffen Mai 2008:





POST offen lassen!

Kohlezeichnungen von Maja Nagel. In der alten Post geht zwar nicht die Post ab, dafür aber Kunst... Foto: regionDL
Roßwein hat seine alte Post wieder. Das altehrwürdige Gebäude macht noch immer Eindruck, ist es Ausdruck einer reichen Bürgerschaft in einer einst reichen Stadt. Zwar kann die alte Post nicht jenen Glanz aufbringen, den mittlerweile viele Gebäude in Roßwein nach außen tragen, dafür haben die Organisatoren um Matthias Lange, Karolina Kempe und Sven Abraham die Post innen in eine beachtliche Schaustätte moderner Kunst verwandelt: mussten doch Wände und Fußböden vorgerichtet, Türen repariert und für eine zweckmäßige Beleuchtung gesorgt werden.
Tausend Handgriffe und mehr waren nötig, um aus der alten Post eine Galerie zu machen. Roßweins Bürgermeister Veit Lindner betonte bei seiner Eröffnungsrede, dass viele Hände wichtig sind, um Dinge bewegen zu können, Gemeinsinn aufkommen muss, um solch beachtliche Werke zu vollbringen. Und so hat Roßwein eine beachtliche Kunstausstellung auf die Beine bekommen, wie sie anderswo nicht möglich wäre.
Die zahlreichen und großen Räume, die Anlage und das Flair sind wie geschaffen für die Repräsentation von moderner Kunst. Vierzehn Tage Kunst in der Post sind vierzehn Tage Bereicherung des Lebens in einer Kleinstadt. Derweil kommen Besucher, meist nicht mehr zu zählen. Meist junge Menschen, die sich durchaus für Kunst interessieren, doch diese in der Kleinstadt nicht finden.
Jetzt gibt es eine Musikinstallation des bekannten Tonkünstlers Wolfgang Heisig (einst "Zwirn"), Fotografien mit der Panoramakamera von Sven Abraham, Kohlezeichnung von Maja Nagel, Radierungen von Hans Jürgen Reichelt, Arbeiten des bekannten Künstlers Detlef Lieffertz und vieles mehr zu hören und sehen. Nadja Kranz ist Besucherin zum Loungeabend: "Find ich toll, was die hier gemacht haben. Bin grad mal durchgegangen und so richtig begeistert. Der Schmuck ist schön und auch die Kohlezeichnungen von Maja Nagel gefallen mir sehr gut. Und das in Roßwein!".
Eine weitere junge Dame, die ihren Namen nicht verraten wollte, sagte: "Nett, mit moderner Kunst bin ich zwar ein bißchen auf Kriegsfuss, doch, ich find's nett...". Zur gleichen Zeit Ausstellungseröffnung im Roßweiner Rathaus. Ulrike Hirsch zeigt ihre überaus farbfreudigen Bilder in der kleinen Galerie des Rathauses. Veit Lindner zur Eröffnung der Schau: "Mit diesen Bildern leuchtet das Rathaus".
Lindner kann zufrieden sein, ist Roßwein von nun an Kulturstadt. Kunst zu ebener Erde und den Raum dazu, überdies begeisterungsfähige junge Menschen, die aus ihrer Stadt was machen wollen, alles gute Ansätze, Gründerzeitstimmung aufkommen zu lassen...
Uwe Reinwardt, RegionDL, Regionalmagazin
Zwei Wochen Kultur im ehemaligen Postgebäude
Abschluss POSToffen
Am Sonntag trafen
sich zum letzten Mal die Initiatoren, Macher und Organisatoren, welche sich für
das erfolgreiche Projekt POSToffen verantwortlich fühlten.
Bei Frühstücksbrunch und Sonnenschein im Hof der alten Post kamen die Organisatoren und Künstler zur einheitlichen Meinung, dass die 14 Tage POSToffen ein riesiger Erfolg waren und sich die Post innerhalb von zwei Wochen zu einem wahren Kulturtreff entwickelte. Bei Kaffee und Frühstücksbrötchen schmiedete man bereits neue Pläne für die weitere Nutzung des Gebäudes.
Roßweiner Nachrichten 03.06.08